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Resonanz-Gesetz: nichts auf der Welt passiert zufällig!
Der “Zufall” wird von unseren Wissenschaften gehegt und gepflegt, um bloß nicht an höhere Mächte glauben zu müssen.
(Gottfried Briemle)
Seiten-Inhalt:
Quellenkürzel siehe hier
Aus jenseitiger und esoterischer Sicht gibt es keinen Zufall
"Ewige Gesetze leiten dich; denn nichts ist Zufall! Dies Wort, dieser Begriff ist rein menschlich, schwach und im Geisterreich unbekannt. Es ist dies Wort auch die
aller unpositivste, unwissenschaftlichste Sprache, die nur von Materialisten geführt wird. Sie verkleben ihre Lücken der Unwissenheit mit dem Wort "Zufall" und
denken, damit sei nun alles erklärt und gesagt! Es gibt also keinen Zufall, denn alles ist Gesetz. Oft wird das Gesetz in seiner Erfüllung durch das Gegengesetz gestört, so daß es wieder gesetzliche Umwege, oder mehr Zeit nehmen muß; aber
zerstört wird es nie. Sage also z.B. nie: 'Durch Zufall kam ich darauf'. O nein! Nicht Zufall, sondern das dich leitende Gesetz deines Lebens, welches dein sogenannter
Schutzgeist ist, brachte dich darauf." (Der Geist Marias, der Mutter Jesus in: vhG 1874: 275 f.)
"In der Himmelswelt und in der ganzen Schöpfung waltet eine Ordnung, die auf
Gesetzen beruht. Das ganze Universum untersteht einer Ordnung mit genauesten Gesetzen, nach denen alles geregelt ist und verläuft. Es gibt infolgedessen auch keine Zufälligkeiten. Die Menschen sollten deshalb auch nicht von Zufälligkeiten
oder Wundern sprechen. Denn alles ist erklärbar. Es kann den Menschen nur oft nicht verständlich gemacht werden, weil uns die dafür erforderlichen Begriffe fehlen.“ (J&L in GW 1980: 167, 330; 1981: 10)
Und was sagen erleuchtete Menschen über den “Zufall”?
Das Gesetz der Empfänglichkeit (Resonanz- oder Affinitätsgesetz) besagt, daß jeder Mensch immer nur jene Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen kann, für die
er empfänglich ist (DETHLEFSEN,T. 1992:84). Ähnlich einem Radiogerät, das nur Lang- und Mittelwelle empfangen kann, für Ultrakurzwelle jedoch nicht ausgestattet
ist, so ist auch jeder Mensch nur für bestimmte Informationen, Botschaften, Reize oder Erscheinungen seiner Umwelt empfänglich. Er filtert jene Bereiche heraus, die
ihm etwas zu sagen haben, die ein Thema für ihn sind, die ihn innerlich berühren. Anderes dagegen läßt ihn kalt, hat “keinen Draht dafür” oder er lehnt die Sache gänzlich ab.
Die meisten Menschen glauben zwar, daß sie die Gesamtheit der Wirklichkeit kennen und es außerhalb dieser nichts mehr gebe. Esoterisch-psychologische Tatsache ist jedoch: Wir können immer nur mit solchen Ideen, Menschen und
Situationen in Berührung kommen, für die wir eine gewisse Empfänglichkeit mitbringen. Ohne eine entsprechende Resonanz (im Sinne geistig-seelischer Verwandtschaft) kann es nie zu einer schicksalhaften Verbindung kommen. “
Gleich und Gleich gesellt sich gern”, könnte man hier etwas vereinfachend sagen. Dies gilt beispielsweise für das Eingehen einer Beziehung oder Partnerschaft, wie
auch für das “Hineinrutschen” in die Drogenszene oder in eine kriminelle Vereinigung. Immer ist das Erlebte ein Lehrstück für den Betroffenen. Stets lernt er das, was der Lebensabschnitt für ihn als Information bereit hält. Das
Resonanzgesetz ist mit dem Schicksal der Menschen eng verknüpft. “Schicksal”, worauf wir noch ausführlicher zu sprechen kommen werden, ist das der Seele bzw
. zu deren Weiterentwicklung geschickte Heil. Es erscheint nie zufällig, sondern hat immer einen tieferen Sinn. Daß es meist als schmerzlich empfunden wird, ist für
die Bewußtseinserweiterung des “höheren Selbstes” in uns nicht relevant.
Mangels überzeugender Argumente bemüht die profane wie auch die wissenschaftliche Welt gern den Zufall. Weil jedoch das göttliche Weltenprinzip
von Ursache und Wirkung (Karma) jedes ursachenlose Geschehen ausschließt, gibt es keinen Zufall. Zumindest nicht, bei Vorfällen, die für den Menschen in seiner Entwicklung oder für seine Lebensführung von Bedeutung sind. Bedeutend in
diesem Sinne ist etwa ein Verkehrsunfall, ein Flugzeug-Absturz, der Verlust eines lieben Menschen oder ein Lottogewinn. Nicht zufällig ist natürlich auch die Wahl
eines Ehepartners oder die Geburt eines behinderten Kindes. Zufall heißt eigentlich: “es fällt einem etwas zu”. Dies kann aber nur aufgrund einer vorangegangenen
Ursache geschehen. Das “Zugefallene” ist also lediglich eine Folgeerscheinung, ein sichtbar gewordenes Glied einer den meisten Menschen verborgenen Kausalkette. Und weil man gewöhnlich nur dieses letzte Glied einer solchen Verkettung
wahrnimmt, hält man die Ereignisse für einen “blinden Zufall”. Die Frage “Warum passiert das gerade mir?” oder der Hader mit Gott nach dem Motto “Warum läßt
ein gütiger Gott sowas nur zu?” bringt einen nicht weiter, sondern nur in eine Sackgasse. Man sollte sich vielmehr fragen: “Was muß ich daraus lernen, wann habe ich auf meine innere Stimme nicht gehört, was habe ich von meinem
Schatten (verdrängtes Selbst) noch nicht ins Bewußtsein geholt?”
Gerät jemand beispielsweise in einen Streit oder in eine Schlägerei, so geschieht dies nicht zufällig, sondern immer nur auf Grund der eigenen Affinität zu einem
solchen Vorfall. Die sogenannte “Schuld” für die Folgen einer solchen Schlägerei trägt – esoterisch gesehen – demnach auch der, der von sich behauptet, ganz
unschuldig in diese Rauferei verwickelt worden zu sein. Ohne die entsprechende Affinität oder Disposition hätte er aber gar nicht verwickelt werden können. Ein
anderes Beispiel: Wird jemand auf der Straße angefahren und verletzt, so ändert auch die rein rechtliche und funktionale Schuld des anderen nichts an der Tatsache, daß der Angefahrene für dieses Erlebnis reif war, sonst hätte dieses
Ereignis nicht in sein Leben treten können. Der “schuldige” Autofahrer war in diesem Fall lediglich der Erfüllungsgehilfe des Verunglückten Schicksal.
Auch die weittragenden Wirkungen der Gedankenkräfte unterliegen dem Gesetz
der Resonanz: Als Teil einer Gruppe, einer Familie, einer Rasse, eines Volkes, leben wir in einem Meer von gedanklich-energetischer Schwingungen. Darin können selbst die feinsten Regungen durchaus starke und nachhaltige Wirkungen
auslösen. Dann nämlich, wenn sie sich durch (rituelle) Wiederholung ständig potenzieren und als Kettenreaktion lawinengleich an Wucht und Schicksalskraft gewinnen.(SCHMIDT,K.O. 1992: 327) Diese gegenseitige Verstärkung
gedanklicher Energien manifestiert sich dann wiederum im Gruppen- oder völkischen Werdegang und wird damit schicksalsrelevant.
So ist es auch mit anderen, vermeintlich zufälligen Ereignissen oder “ungerechten”
Schicksalsschlägen.(DETHLEFSEN,T. 1992: 85) Weder im Guten noch im Schlechten gibt es Zufälle. Jeder Mensch – besser: jeder Seele – erlebt nach dem karmischen Universalprinzip das, was für die Erfüllung ihres Lernprogramms auf
dieser Erde gut und nützlich ist. Manchmal wird das Lernprogramm zum Sühneprogramm und die “Bewährungsanstalt Erde” wird dann für die Seele zur “Strafanstalt”. Dann nämlich, wenn sie in früheren Leben selbst etwa als
Verbrecher Schuld auf sich geladen hat und für vergangene Untaten büßen und leiden muß. Es gibt auch extreme Beispiele. Solche, die für eine öffentlich-esoterische Kommentierung im Allgemeinen tabu sind: Wird etwa ein
“unschuldiges” Kind von seinen Eltern mißhandelt, geschieht auch das nicht zufällig. Die Um- und Mitwelt weiß zwar nichts von der “schuldbeladenen” Vorgeschichte dieser gepeinigten Seele, doch mußte es für diese “alte Seele im
jungen Menschen” so kommen, auch wenn wir Irdischen bei jedem Fall immer wieder erneut mit Gott hadern, warum er so etwas zulassen kann. Des Kindes Seele hat sich für die aktuelle Inkarnation ja gerade dieses Elternpaar ausgesucht.
Erst wir in der Lage sind, das Leben statt von außen von innen her als Ganzes, vor allem aber als Abschnitt einer Entwicklungssequenz zu erkennen, wird deutlich,
daß unsere Erde eine Welt der Ordnung und Gesetzmäßigkeit ist, in der auch das scheinbar Zufällige sich notwendig und sinnvoll erweist. “Zufälle” sind also das
Endergebnis von Kausalketten, deren Anfänge zwar vor der Welt verborgen, aber stets im Verursachenden selbst begründet liegt. Weil die meisten Menschen aber
nur das letzte Glied dieser Ursachenkette wahrnehmen – also die Verhältnisse im jetzigen Leben – , halten sie ein überraschendes Ereignis für Willkür. Der Weise
aber erkennt, daß die Sache ihn in hohem Maße betrifft. Seine Reaktion darauf ist, daß er etwas daraus lernt und daß es ihn künftig treffsicherer bei der Gestaltung seines weiteren Lebens macht.(SCHMIDT, K.O. 1969: 287)
Auch die Zahlen-Symbolik (Numerologie) widerspricht dem Zufall.
In dem Buch “Numerologie, die Welt des Zahlenorakels” von Bernd Nossack (1986)
heißt es u.a.: “Die Zuordnung von Buchstabe und Zahl entspricht einer jahrtausendealten Überlieferung. Sie geht auf das hebräische Alphabet zurück, wurde mit Entsprechungen zu griechischen Buchstaben ergänzt und hat später
weitere Veränderungen erlebt.”
Dabei werden Buchstaben in Zahlen umgesetzt (siehe Tabelle) und daraus Quersummen errechnet. Dies so lange, bis die Quersumme eine einzelne Zahl
ergibt (Endquersumme). Bei Jahreszahlen (z.B. Geburtsdatum) wird die Quersumme unmittelbar ermittelt.
Umsetzungstabelle nach Nossack:
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A = 1
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F = 6
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K = 2
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P = 7
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U = 3
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B = 2
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G = 7
|
L = 3
|
Q = 8
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V = 4
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C = 3
|
H = 8
|
M = 4
|
R = 9
|
W = 5
|
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D = 4
|
I = 9
|
N = 5
|
S = 1
|
X = 6
|
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E = 5
|
J = 1
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O = 6
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T = 2
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Y = 7
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Z = 8
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Ein Beispiel am eigenen Leib:
Die Umsetzung meines Namens in Zahlen:
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G
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O
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T
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T
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F
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R
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I
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E
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D
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B
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R
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I
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E
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M
|
L
|
E
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7
|
6
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2
|
2
|
6
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9
|
9
|
5
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4
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2
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9
|
9
|
5
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4
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3
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5
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- Die erste Quersumme ergibt 88, die zweite (8+8) = 16,
die Endquersumme (1+6) = 7
- Mein Geburtstag: 14.07.1948. Erste Quersumme = 34;
Endquersumme = 7
- Mein Geburtstag mit Geburtsminute: 15 Uhr 12, 14.07.1948; erste Quersumme = 43; Endquersumme = 7
In allen drei Fällen kommt als Endquersumme die 7 heraus!
Nossack deutet die Zahl 7 im Hinblick auf die Wesensmerkmale wie folgt:
“Geheimnisvoll, fantasiebegabt, tiefsinnig. Verkörpert oft Würde (der »weise Alte«). Nachdenklichkeit, Bildungssinn, hintergründige Gedanken. Neigung zu Mystik und
Okkultem, gelegentlich auch seherische Fähigkeiten. Im Normalfall: natürliche Intuition, der »sechste Sinn« im Alltag. Interesse für weltanschauliche Fragen. Insgesamt ein philosophischer Einschlag. Aber eventuell auch: Schwermütig,
grüblerisch, düster. Die melancholische Haltung kann andere runterziehen. Daher manchmal nicht viele Freunde. Pessimismus, Unnahbarkeit, Mangel an Humor.”
Diese Beschreibung trifft auf mich zu, ähnlich wie jene durch die astrologische Grobdeutung meines Geburtshoroskops!
Scheinbare Zufälle (Zeitungsberichte)
Die Tageszeitungen stehen voll von verblüffenden Schicksalsmeldungen. Im positiven Sinne wird dann gern mit “wie ein Wunder” kommentiert.
Begriffe wie Determination, Fatalismus oder Schicksalsgläubigkeit werden selbst von der heutigen, psychologisch orientierten Astrologie mit Rücksicht auf den Zeitgeist und die Erwartungen des Klientels gemieden. Dafür ist mehr von
„Übernahme von Verantwortung“ die Rede, wenn es darum geht, zu seinen Schattenseiten zu stehen. Das ist sicherlich nicht falsch. Trotzdem kennt das Leben Schicksalszwänge - im Positiven wie im Negativen - , die dem Menschen
dann keine Alternative mehr lassen.
Hier einige Beispiele für sog. Zufälle, willkürlich gesammelt aus der Tagespresse:
- Auf den Bahnhof der Stadt Melbourne (Australien) wartete eine junge Mutter auf den Zug. Auf dem abschüssigen Bahnsteig hatte sie vergessen, die
Kinderwagen-Bremse zu betätigen und und ließ den Wagen nur kurz los. Der Kinderwagen mit dem Säugling rollte Richtung Gleis. Als die Frau das bemerkte, war es schon zu spät. Da sie ausrutschte, schaffte sie es nicht
mehr, den Wagen zu stoppen. Dieser fiel kopfüber auf’s Gleis. Vor den Augen der verzweifelten Mutter und anderer Menschen erfaßte der Triebwagen des einfahrenden Zuges den Kinderwagen und schleifte ihn 30
Meter weit mit. Das 6 Monate alte Baby überlebte und bekam bloß eine Beule am Köpfchen ab. (dpa 17.10.2009)
- Der Kampf eines Falken mit einer Giftschlange hat zwei Kindern in Saudi-Arabien das Leben gekostet. Wie die arabische Tageszeitung „Okaz“ in
Riad berichtete, hatte sich das Reptil in der Luft um die Flügel des Greifvogels gewickelt. Daraufhin stürzte dieser mit seiner Beute ausgerechnet auf die Ladefläche eines fahrenden Kleintransporters. Die
Schlange griff die drei Jungen auf der Ladefläche sofort an und biß um sich. Ihr Vater, der am Steuer saß, hielt an und konnte schließlich das Reptil töten. Zwei seiner Söhne starben jedoch am Biß der Giftschlange. (dpa, in SZ v. 6.6.1997)
- Ein 11jähriges Mädchen aus der italienischen Hafenstadt Bari hat einen Sturz aus 20 Metern Höhe überlebt. Der Aufprall wurde dadurch
abgeschwächt, daß das Kind auf dem Dach eines Autos aufkam, dieses durchschlug und schließlich auf dem Polster landete. Bei dem Sturz aus dem 6. Stockwerk eines Mietshauses hat das Mädchen lediglich einige
Knochenbrüche davongetragen, die aber innerhalb von vier Wochen heilen.(Schwäbische Zeitung Leutkirch 9.9.1997)
- Ein neugeborenes Kind hat einen Sturz über 9 Stockwerke im Müllschacht eines Hochhauses in der ukrainischen Stadt Odessa überlebt. Die Mutter
hatte den kleinen Jungen unmittelbar nach der Notgeburt in den Schacht geworfen. Anwohner hörten jedoch das Wimmern des Säuglings und befreiten ihn.(SZ 18.10.1996)
- Ein 74 Jahre alter Mann ist im Wohnzimmer seines Hauses in Galmiz (Schweiz) von einem Auto überfahren und auf der Stelle getötet worden.
Den Angaben zufolge verlor ein 33jähriger Autofahrer am Dorfeingang die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Straße ab. Das Auto raste durch den Garten und durchbrach die Hauswand und landete im
Wohnzimmer. Dort tötete es den Mann.(dpa, SZ vom 7.10.1996)
- In Spanien hat ein 50jähriger Mann seine Ehefrau bei Valencia mit einem Messer niedergestochen und in einem Orangenhain sofort begraben. Die
schwerverletzte 49Jährige konnte sich später trotz größter Schmerzen mit eigener Kraft aus dem Grab befreien und zu einer Landstraße schleppen, wo sie von einem Autofahrer aufgenommen und in ein Krankenhaus gebracht
wurde. Sie konnte gerettet werden.(dpa 13.11.1996)
- Agnieszha Kotlarska, die Miss Polen aus dem Jahr 1991, ist ermordet worden. Die 24jährige war nach einem Bericht der Zeitung Zycie Warszawy
erst vor wenigen Wochen knapp dem Tod entronnen: Sie hatte zunächst einen Platz in der vor New York abgestürzten TWA-Maschine gebucht und in letzter Minute wieder abgesagt. Das Flugzeug explodierte am 17. Juli 1996
kurz nach dem Start und stürzte ins Meer; alle 230 Menschen an Bord kamen ums Leben. Wie nun die Polizei in der westpolnischen Stadt Breslau mitteilte, hatte ein Mann die junge Frau am Dienstag, 27.8.96 auf der Straße
angesprochen und nach einem kurzen Wortwechsel niedergestochen. Laut Zeitungsbericht handelte es sich beim Mörder um einen früheren Verlobten des Fotomodells.(ap; Schwäbische Zeitung 30.8.1996)
- Ein 27jähriger Mann fuhr mit seinem Auto in der Nähe von Saint-Etienne im französischen Zentralmassiv in einen See. Er konnte sich glücklich aus dem
versunkenen Fahrzeug befreien und ans Ufer schwimmen. An der rettenden Uferstraße angelangt, wurde der Mann jedoch von einem Auto erfaßt und getötet. (Quelle verlorengegangen)
- Ein 50-jähriger, im Rollstuhl sitzender, schwerkranker Seemann hat im Juli 1996 gestanden, im Oktober 1969 eine damals 45-jährige Frau in ihrem Bett
erwürgt zu haben. Das Opfer war im Nebenerwerb Prostituierte und im Kneipenmilieu Hamburgs bekannt. Viele ihrer Freier wurden damals vernommen – unter ihnen auch der Täter – aber er konnte damals nicht
überführt werden. Die Mordtat ließ den Seemann aber nicht mehr zur Ruhe kommen und er wurde immer kränker. Nach einem Schlaganfall mit Lähmungsfolge und nach mehreren Selbstmordversuchen im Rollstuhl hatte
sich der Mann schließlich einer Ärztin anvertraut und den 27 Jahre zurückliegenden Mord gebeichtet. (Neue Ruhr-Zeitung, 19.7.1996)
- Ein 3 Jahre altes Mädchen hat in Hongkong einen Sturz aus dem 13. Stock eines Hochhauses mit leichten Verletzungen überlebt. Wie die Polizei
mitteilte, kletterte Lau Tim auf der Suche nach Ihrer Mutter auf den Sims des Küchenfensters. Dabei rutschte die Dreijährige aus und fiel aus dem Fernster. Den Angaben zufolge wurde der Sturz des Mädchens von
Wäscheleinen gebremst, die an den Fenstern der darunter liegenden Wohnungen aufgespannt waren. Das Kind landete auf einem Podest im 2. Stock. (SZ 10.11.1997)
- Ein zweitjähriges Mädchen hat in Malaga (Südspanien) eine Sturz aus dem 8. Stockwerk in einen Fahrstuhlschacht überlebt. Die Tür war offenbar in
Folge von Wartungsarbeiten nicht verschlossen. Die Fahrstuhlkabine befand sich zur Zeit des Unglücks in einer höher gelegenen Etage. Die kleine Sandra stürzte durch die offene Tür in die Tiefe bis auf den Grund des Schachts.
Wie ein Krankenhaus in der Hafenstadt an der Costa del Sol mitteilte, erlitt das Mädchen eine Reihe von Verletzungen, die aber nicht lebensgefährlich warn. (SZ 10.11.1997)
- 5 Jahre überlebte die 17jährige Stephanie Breeding mit dem Spenderherzen eines ertrunkenen Jungen. Jetzt ertrank sie selbst bei einem Verkehrsunfall in Seattle
im US-Bundesstaat Washington. Das Mädchen hatte 1993 das Herz von B.J. Overturf erhalten, der im Alter von 13 Jahren beim Schwimmen ertrunken war. Sein Herz erhielt die damals 12jährige, weil ihr
eigenes Herz nach einer Chemotherapie wegen Knochenkrebses schwer geschädigt war. (SZ 19.9.1998)
und so weiter und so fort ...
Diese Zeitungsberichte sprechen, so meine ich, eine so deutliche Sprache, daß sogar hartnäckige Schicksalsleugner manchmal zum Nachdenken kommen. Wie
wir an diesen Beispielen sehen können, tritt der Tod nicht ein, solange die Zeit für sein Kommen noch nicht reif ist. Umgekehrt ist bei einer ganz bestimmten Zeitqualität die Lebensuhr einfach abgelaufen und die betreffende Person wird von der Bühne des Welttheaters abgezogen; auch dann, wenn zuvor noch so viele (Ver
-) Sicherungen eingebaut wurden.
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